Sonntag, 27. Februar 2011

Und der Rest des Urlaubs …

"Etwas" Schnee auf dem Dach
Nachdem eigentlich der erste Tag im Yosemite Park schon unseren Schneebedarf für den restlichen Urlaub gedeckt hatte, gab es in der darauf folgenden Nacht gleich noch mal die doppelte Menge oben drauf. Selbst die Natur hält sich also an das amerikanische Motto „Buy one, get one free“. Demzufolge endete unser Versuch, nach Yosemite Village vorzustoßen im Stau. Bei Glatteis gab es jede Menge Unfälle und ein entsprechendes Verkehrschaos. Die Amerikaner scheinen sich aber auch nicht allzu sehr um die Verkehrssicherheit zu scheren, wie man auf dem Bild sieht. Wer denkt, dass der Polizist den Fahrer aufgefordert hat, den Schnee vom Dach zu entfernen, irrt sich.
Nach einiger Zeit schafften wir es immerhin zum Parkeingang. Hier wurde uns gesagt, dass die Straße vier Meilen weiter gesperrt ist. Somit mussten wir (nach einem kurzen Aufenthalt in Wawona) unverrichteter Dinge den Rückweg antreten und faulenzten mehr oder weniger den Rest des Tages.
Am darauf folgenden Tag war das Wetter besser, sodass wir doch noch nach Yosemite Village fahren und etwas wandern konnten. Am Nachmittag ging es in Richtung San Francisco. Den Levi’s Outlet-Store in Tracy, der mir schon von der letzten Rundreise bekannt war, haben wir natürlich komplett ausgeräumt.
Am folgenden Tag arbeiteten wir das San Francisco Programm ab: Alcatraz, Chinatown, Cable-Car, etc. Es folgte dann der Shopping-Tag, den wir meiner Schwester versprochen hatten. Für meinen Bruder war das der reinste Horror, aber er hat am Ende doch durchgehalten. Wir besichtigten auf dem Rückweg noch die Golden-Gate Brücke. Im Fahrstuhl im Hotel murmelte ein Mann in Anbetracht unserer Einkaufstüten seiner Frau nur zu: „Americans“ …
Das gehört sich nicht in der Öffentlichkeit!
Die Fahrt über den Highway One nach Santa Barbara brachte die Mägen einiger meiner Fahrgäste bis an den Rand des Überschwappens. Zum Glück ist noch mal alles gut gegangen. Dazu trug auch ein kurzer Spaziergang im Pfeiffer State Park auf halber Strecke bei, bei dem wir Redwood-Bäume besichtigten. Letztere sind den Mammutbäumen verwandt und werden sogar noch höher. Am Ende der Kurvenstrecke durch den Big Sur sahen wir komische rundgelutschte Steine am Strand liegen. Aufgrund eines Geistesblitzes meiner Mutter konnten wir sie als See-Elefanten identifizieren. Ihre Anzahl war unglaublich und einige Szenen waren nicht jugendfrei. Wenn ein Bulle versuchte, sich der Gattin eines anderen zu nähern, gab es Saures. Ein Blick in Wikipedia verriet uns abends, dass die dominanten Bullen „Strandmeister“ genannt werden. Mein Bruder stellte später den Zusammenhang zu Guido, dem Waldmeister und dessen knuffiger Susann her, was uns kurzfristig sprachlos machte (alle Nicht-Insider können den Satz ignorieren oder aber sich in Guidos Blog das notwendige Grundlagenwissen aneignen. Letzteres könnte aber länger dauern. Außerdem weiße ich darauf hin, dass ich keine Haftung für Schäden jeglicher Art übernehme, die beim Lesen der verlinkten Seite eintreten).
Baden im Pazifik
Den nächsten Tag begannen wir mit einer Wanderung in den Bergen hinter Santa Barbara. Die einzige Wolke weit und breit hüllte den Berg ein, um den wir drum herum wandern wollten. Davon abgesehen verlief alles planmäßig. Letztendlich verzog sich sogar noch die Wolke. Anschließend kutschierte ich die Anderen über den East Camino Cielo (eine Straße, die mehr oder weniger auf der Bergkette hinter Santa Barbara entlang geht). Das das Ding so kurvig ist, hatte ich beim Radfahren noch nicht so richtig mit bekommen. So deuteten sich auf der hintersten Sitzreihe mal wieder Magenbeschwerden an. Zum Glück waren wir dann schnell genug zurück an der Küste, sodass es keine weiteren Probleme gab. Mein Vater und ich nutzten die Gunst der Stunde, um in den Pazifik zu springen. Schließlich war für den nächsten Tag mieses Wetter angesagt. Nach einem Spaziergang über den Campus, konnten wir am Strand von Goleta begutachten, wie man seinen Jetski besser nicht zu Wasser bringt. Man muss schon viel Zuversicht mitbringen, um mit dem Jeep rückwärts einen Anhänger am Sandstrand ins Wasser zu schieben. Es funktioniert zwar prinzipiell, aber nach der ersten Welle wird es schwierig, wieder vorwärts zu fahren. Das Fahrzeug versank mit jeder Welle weiter in den Fluten. Es half letztlich nur schweres Gerät in Form eines Abschleppfahrzeugs mit Seilwinde, um die Karre wieder ins Trockene zu befördern.
Dumm gelaufen ...
Am nächsten Morgen verriet ein Blick aus dem Fenster, dass der Wetterbericht Recht hatte: Strömender Regen. Ein Blick auf den linken vorderen Reifen unseres Mietwagens verriet, dass die Luft raus war. Ich frage mich wirklich, warum man immer Platten hat, wenn es schüttet wie aus Eimern. Ein Besuch bei der Autovermietung und anschließend in der Werkstatt löste immerhin dieses Problem. Und das innerhalb von einer Stunde und ohne jegliche Bürokratie! Der Regen ließ sich aber leider nicht abstellen, sodass wir über den Mittag die Mission von Santa Barbara besichtigten. „Wir“ bedeutete in diesem Falle meine Eltern und ich. Meine Geschwister ließen jegliches Interesse fürs Kulturprogramm vermissen und blieben im Hotel. Am Nachmittag wurde der Regen noch stärker und der Gang vor die Tür hätte zur sicheren Durchnässung geführt. Mit den in weiser Voraussicht gekauften müllsackartigen Regenponchos konnten wir wenigstens die 100 Meter zwischen Parkplatz und Restaurant am Abend bewältigen. Nach dem Dessert bekommt man in den USA immer sofort ohne Nachfrage die Rechnung. So auch dieses Mal. Da es der letzte Tag vor der Rückreise war schockten wir die Bedienung und orderten eine zweite Runde Dessert. Ich hätte ohne weiteres auch noch einen Cheesecake vertragen, aber die Vernunft siegte schließlich.
Am nächsten Morgen fuhren wir nach der Besichtigung der Stearns Wharf nach Los Angeles. Dort schauten wir uns die Queen Mary an. Leider hatten wir etwas wenig Zeit dafür. Abends lieferte ich meine Eltern und Geschwister am Flughafen in LA ab. Mittlerweile sind sie wieder zu Hause gelandet und ich werde morgen wohl auch mal wieder arbeiten gehen.

Freitag, 18. Februar 2011

Siderische und synodische Tage

Sonnenaufgang am Grand Canyon
Die Grand Canyon Wanderung verlief tatsächlich so, wie im letzten Post prognostiziert. Wir starteten bei bestem Wetter gemeinsam und stiegen bis zum ersten Blick auf den Colorado ab. Von dort an trieb ich die Frauen-Fraktion zurück zum Ausgangspunkt, während der harte Kern bis zum Fluss weiter ging. Mein Bruder war aber abends dann doch leicht angeschlagen von der Hitze. Er rennt jetzt seit zwei Tagen wie eine Tomate rum. Sonnencreme wäre vielleicht keine schlechte Idee gewesen.
Die Fahrt nach Las Vegas verlief ziemlich zügig. Beim kurzen Zwischenstopp am Hoover Dam entbrannte eine heftige Diskussion über siderischen und synodischen Tag.
(nicht maßstäblich !!!)
Ich konnte mich nicht entsinnen konnte, jemals davon gehört zu haben. Die Erklärungen des Rests der Familie waren aber auch fehlerbehaftet, sodass nur noch ein kurzer Klogang die Rettung bringen konnte. Das Resultat habe ich für alle mit der gleichen Bildungslücke skizziert. Alle anderen können zum nächsten Absatz springen. In der Mitte ist die liebe Sonne und außen rum rotiert die Erde (mit dem Strichmännchen drauf). Das ganze dauert bekanntermaßen ungefähr 365 Tage. Zusätzlich rotiert die Erde noch um sich selbst. Man würde annehmen, dass eine Erdumdrehung 24 Stunden dauert. Es ist aber aus der Skizze ziemlich offensichtlich, dass nach einer kompletten Rotation von A nach B noch kein Tag vergangen ist. Schließlich hat das Strichmännchen noch nicht die gleiche Orientierung in Bezug auf die Sonne erreicht. Daher dauert es noch bis zu Punkt C, bis ein sogenannter synodischer Tag (oder Sonnentag) vergangen ist. Ich hoffe, allen ist nun deutlich, dass dazu mehr als eine komplette Erdumdrehung notwendig war. Die Ursache ist, dass die Erde, während sie sich um sich selbst dreht, auch noch um die Sonne kreist. Die Dauer von Punkt A zu B ist ein siderischer Tag. Nach (wirklich) kurzer mathematischer Gymnastik lässt sich der Unterschied zwischen siderischem und synodischem Tag auf ca. 24/365 Stunden (rund 4 Minuten) festnageln. Den Absatz mit den zu Grunde liegenden Annahmen spare ich mir.
Nach erfolgter Geistesübung fuhren wir nach Las Vegas. Aktivitäten in den Casinos unterließen wir aus mathematischen Überlegungen heraus. Wir hatten aber trotzdem ausreichend Spaß. Wir übernachteten bei einem Dozenten der Uni Las Vegas, den ich bei der letzten Reise auf Hawaii am Strand kennen gelernt hatte. Die Gastfreundlichkeit der Leute hier ist wirklich sensationell.
Am Grizzly Giant Mammutbaum
Gestern ging es dann in Richtung Yosemite National Park. Nach einigen anfänglichen wetterbedingten Schwierigkeiten konnten wir heute Mittag dann mit Schneeschuhen bewaffnet die Wanderung zu den Mammutbäumen angehen. Es hatte heute Nacht richtig viel geschneit, sodass ohne entsprechende Ausrüstung nichts zu machen gewesen wäre. Immerhin waren wir ziemlich allein unterwegs. Genau gesagt, waren wir offenbar die ersten am heutigen Tag, die das Ganze bis zum Ende durchzogen. Somit war voller Einsatz im Tiefschnee von Nöten und das fette Steak zum Abendessen redlich verdient.

Montag, 14. Februar 2011

USA Reise die Zweite

Bereits Anfang der letzten Woche konnte ich feststellen, dass ich schon wieder urlaubsreif bin. Normalerweise fahre ich mit dem Rad nach der Arbeit einkaufen, schließe selbiges vorher an und hänge den Helm an den Einkaufswagen. Diesmal brachte ich es tatsächlich fertig, den Helm ans Rad zu hängen und den Einkaufswagen anzuschließen. Ich war offenbar noch in Gedanken auf Arbeit und dass Männer nicht multitaskingfähig sind, ist ja bekannt. Eine bessere Ausrede fällt mir jetzt auch nicht ein. Aber vielleicht beruhigt es den ein oder anderen, der auch manchmal glaubt, dass es bei ihm nicht mehr ganz stimmt.
So kommt es gerade recht, dass meine Eltern und Geschwister mich in den nächsten zwei Wochen besuchen. Ich holte sie also am Samstagnachmittag in Los Angeles ab. Diesmal alles ohne wetterbedingte Verzögerungen und so weiter. Wir übernachteten in Hollywood. Mein Vater brachte es in seinem immer vorhandenen Verbesserungsdrang fertig, das Klo von außen zu verriegeln. Die Türbeschläge waren kurz vorm abfallen und er versuchte sie wieder festzuschrauben. Dabei betätigte er den Schließmechanismus und schob anschließend die Tür von außen zu. Die amerikanischen Schlosskonstrukteure scheinen eine solch unsachgemäße Bedienung nicht auf dem Plan gehabt zu haben, sodass die Tür anschließend zu war. Der Herr an der Rezeption versuchte das Problem mit einem Kleiderhaken zu lösen, was aber mehr oder weniger ein lächerlicher Versuch war. Nachdem wir mal wieder festgestellt hatten, dass amerikanische „five minutes“, eine dreiviertel Stunde sein können, kam ein anderer Hotelbediensteter und nahm das ganze Schloss auseinander. Im Ernstfall kann man also nur die Tür eintreten …
Kaktus im Joshua Tree National Park
Nach der Lösung dieses Problems konnten wir dann endlich dringenden Bedürfnissen nachgehen und der Fortgang der Reise war gesichert. Wir wollen noch mal eine ähnliche Tour wie mit Eric und Kristin machen. Viel mehr Möglichkeiten, Grand Canyon, Yosemite und San Francisco in einer Reise unterzubringen gibt es ja auch nicht. Diesmal statteten wir noch dem Joshua Tree National Park einen Besuch ab und übernachteten gestern wieder in dem tollen Hotel am Lake Havasu. Heute Morgen konnte ich die Viskosität von Honig live erleben. Die Flasche war in meinem Rucksack umgefallen. Mein Taschenrechner hatte eine Honigglasur erhalten und der Rucksack hat jetzt eine Haftbeschichtung. Zum Glück hat man eine Mutter dabei, die solche Probleme schnell und fachgerecht löst.
Auf der Fahrt heute zum Grand Canyon zählten wir mal wieder die Waggons der Züge an der Route 66. Mein Bruder Immanuel machte ein schwerwiegendes mathematisches Problem aus der Bestimmung der Zuglänge. Wir mussten verschiedene Möglichkeiten der Zuglängenbestimmung aus dem schneller fahrenden Autos heraus ausdiskutieren. Wir fanden keinen Weg, das Ganze rauszukriegen, ohne anzunehmen, dass die Züge in beiden Richtungen mit gleicher Geschwindigkeit fahren. Daher wählten wir dann doch die Amateurvariante und fuhren erst mit gleicher Geschwindigkeit neben dem Zug her um die Geschwindigkeit zu bestimmen. Um die Rechnung nicht weiter zu verkomplizieren, hielten wir anschließend auf dem Seitenstreifen an und nahmen die Zeit. Nachdem mein Bruder mittlerweile alle erforderlichen Rechnungen und Konvertierungen zur Zufriedenheit durchgeführt hat, sind wir nun stolz, bekannt geben zu können, dass der Zug 2,3 Meilen lang war und 183 Waggons hatte.
Zug an der Route 66
Die weitere Reise zum Grand Canyon verlief bei allerbestem Sommerwetter recht kurzweilig. Da Immanuel komplett auf dem Ökotrip ist, verbrachten wie eine Stunde damit über Sinn und Unsinn des Tagfahrlichts zu diskutieren und Verbesserungsmöglichkeiten sowie Ökobilanz einer Lichtmaschine auswerten. Die Fronten diesbezüglich sind etwas verhärtet und ein Konsens ist leider nicht absehbar.
Den Sonnenuntergang am Grand Canyon verpassten wir knapp, hatten aber dennoch einen tollen ersten Blick in den Canyon. Morgen heißt es dann wieder Wanderschuhe schnallen. Da meine Schwester mit einer (zum Glück besser werdenden) Erkältung zu tun hat, wird es wohl auf eine Tempogruppe und ein Gruppetto hinaus laufen. Mein Bruder ist ja schon ganz heiß darauf, eine neue Rekordzeit für Auf- und Abstieg aufzustellen. Da ich alles schon mal gesehen habe, werde ich wohl den Besenwagen spielen.

Grand Canyon


Sonntag, 6. Februar 2011

Zweimal knapp daneben

Dieses Wochenende fuhr ich mit dem UCSB-Straßenradteam in Richtung San Diego. Im Freitagnachmittagsverkehr blieben wir natürlich erstmal in Los Angeles stecken. Nachdem wir das hinter uns gebracht hatten, ging es ins nirgendwo. Das Straßenrennen sollte tatsächlich am Samstag in der Wüste ausgetragen werden. Wir übernachteten in einem Ort, der aus zwei Frühstückslokalen und unserem Hotel bestand. Gerade als wir eingeschlafen waren, klopfte es an unserer Tür. Irgendwie gab es eine Diskrepanz zwischen der Zahl der gebuchten Hotelbetten und der Anzahl der anwesenden Teammitglieder. Für den Kollegen aus Fernost, der uns von nun an Gesellschaft leistete, war es sicher das erste Rennwochenende. Er war jedenfalls etwas desorientiert. Pünktlich nachts 4:30 Uhr ging das Licht an und er sagte "Jungs, Zeit zum Aufstehen". Wir antworteten schlaftrunken im Chor "Unser Rennen ist 12:30 Uhr". Wir hatten ihm das schon am Vorabend in böser Vorausahnung gesagt. Schließlich sollte die Kategorie D irgendwann früh um 6:30 Uhr starten (Minusgrade inklusive). Alles weitere verlief dann aber reibungslos. Der Kurs bestand aus einer dreimal zu durchfahrenden 22-Meilen-Runde mit einer langen Abfahrt, einer Rollerpassage und einem langen Berg. Nicht viele Fahrer hatten es bis in die Wüste geschafft, sodass schon am Start klar war, dass es ein Duell UCSB gegen Cal Poly San Luis Obispo werden würde. Letztere haben traditionell einige starke Straßenfahrer im Team. Aufgrund meiner Cross-Country-Vorstellungen hatte man scheinbar etwas Respekt vor mir. Das drückte sich darin aus, dass die ganze Zeit ihr stärkster Fahrer, John Bennett (bis ins Juniorenalter auch im Cross-Country-Weltcup aktiv), mein Schatten zu sein schien. Ich tat es ihm gleich und war sein Schatten. Aufgrund der wenigen Teilnehmer, gab es einige taktisch merkwürdige Situationen. Eine verpasste Attacke sollte hier den Unterschied zwischen Spitzengruppe und Gruppetto ausmachen. Ich fühlte mich nicht besonders. Das war auch kein Wunder, da ich bisher hauptsächliche Grundlage trainiert habe. Dennoch initiierte ich die rennentscheidende Gruppe. Sie bestand aus zwei UCSB Fahrern (Stephen Leece und mir), zwei Cal Poly Fahrern (John Bennett und mein alter Bekannter Menso de Jong) und noch einem Fahrer von der UC Los Angeles. Auf der langen Abfahrt der zweiten Runde attackierte Letzterer. Stephen und Menso setzten nach. John und ich guckten uns bloß an. Wir eliminierten uns ja praktisch gegenseitig, beim Versuch jeweils der Schatten des anderen zu sein. Er meinte: "Ich denke mein Fahrer ist schneller". Ich antwortete: "Ich denke meiner ist schneller". Wir mussten lachen. Ich war froh mit der Situation, da mir klar war, dass John deutlich stärker als ich war. Leider änderte sich die renntaktische Situation schnell wieder, da Menso einen Platten hatte und damit Stephen und der UCLA-Fahrer allein vorne waren. Das war in dem Fall wirklich ungünstig, da Stephen Menso sehr wahrscheinlich sicher im Griff gehabt hätte und John und ich uns noch eine Weile gegenseitig angeguckt hätten. So aber trat John nun richtig drauf, um das Loch nach vorne zu schließen. Trotz der Tatsache, dass ich ja von nun an dass Recht auf Windschatten hatte, offenbarte sich am Berg meine mangelnde Fitness, sodass ich John ziehen lassen musste. Er schloss zu Stephen auf, während ich die Verfolgung aufnahm. Der UCLA Fahrer platzte bald komplett und wurde durchgereicht. Da gegen Mitte der dritten Runde vorne das taktische Geplänkel los ging, kam ich nochmal fast ran. Letztlich blieb mir aber nichts anderes, als den dritten Platz zu sichern. John gewann den Sprint gegen Stephen. Es hat definitv der stärkste Fahrer gewonnen, aber für uns war es schon ärgerlich, aus einer derartigen taktischen Situation nicht gewonnen zu haben. Im Grunde war ich aber ganz zufrieden mit meiner Leistung. Es ist ja auch erst Ende Januar.
Für Kriterium heute rechnete ich mir nicht viel aus. Mit Danny Katz hatten wir aber einen guten Sprinter im Team, den es zu unterstützen galt. Er war letztlich auch in der entscheidenden Gruppe dabei und sah wie der sichere Sieger aus. Fünf Runden vor Schluss stand er mit gebrochenem Pedal am Straßenrand. Eindeutig zuviel Druck der Mann. Und sehr ärgerlich für uns. Wieder knapp am Sieg vorbei!
Da ich noch nicht wirklich fit für Kriterien bin, rollte ich - von einer Attacke abgesehen - mehr oder weniger nur mit dem Feld um den Kurs.
Die Heimfahrt verlief absolut reibungslos. Die Straßen waren aufgrund des Super-Bowls wie leer gefegt. Wir schafften es auch noch pünktlich zum letzten Quarter, um die Entscheidung zu sehen. Gewonnen haben die Packers, was 50% der Amerikaner in einen Freudentaumel -und 50% ins Tal der Tränen stürzt. Mir persönlich ist es relativ egal. Da fahre ich lieber Rad, als einem Ei hinterher zu rennen ...

Sonntag, 30. Januar 2011

Wieder nasse Füße und dann komplett durch ...

Unter der Woche war wieder nicht viel Nennenswertes los. Es gab irgendwas, was ich schreiben wollte, aber das fällt mir gerade nicht mehr ein. Beim Radfahren hab ich noch 'nen verrückten Dänen getroffen, der angeblich Wohnungen für 120000 Dollar vermietet. Nicht im Jahr, sondern im Monat und auch keine Null zuviel ...
Wegen der Wetterprognose für heute, habe ich meine geplante Mountainbiketour auf gestern verschoben. Ich wollte nochmal zum Little Pine Mountain fahren, da die restlichen Wochenenden hier praktisch schon alle verplant sind. Auf dem Weg den Old San Marcos Pass hoch, traf ich Martina (die damals bei unserer erstklassig geplanten Wanderung mit dabei war) auf dem Rennrad. Kurz darauf hat es mir beim Schalten die Kette zwischen Speichen und Kassette geleiert. Die Diagnose war ziemlich eindeutig: Die Schraube von dem oberen Anschlag war kurz vorm Rausfallen. Das muss irgendwie an der Luft hier liegen, weil mir Selbiges kürzlich auch am Rennrad passiert ist. Da habe ich es aber noch festgestellt, bevor Schlimmeres passiert ist. Diesmal hing die Kette aber wirklich fest. Als ich gesehen habe, wie sich die Kette unter einen Niet der Kassette drunter geklemmt hat, war ich gedanklich schon dabei, die 10 Kilometer bis zur nächsten Bushaltestelle zu schieben bzw. darauf zu warten, dass mich jemand mit nimmt. Außerdem habe ich mir ausgemalt, wie ich in den Bikeshop komme mit 'nem Hinterrad und 'ner dran hängenden Kette in der Hand und darum bitte, das man mir die Kassette abnimmt (Kettenpeitsche und Schlüssel habe ich nicht mit). Nachdem ich 20 Minuten lang die Hebelgesetze der Mechanik mit meinem Multitool bis an die Grenzen ausgelotet hatte, bewegte sich dann doch etwas. Irgendwie ist es mir schließlich unter grober Gewaltanwendung gelungen, die Kette zu befreien. Natürlich fand ich das Kettenschloss nicht mehr (ich hatte die Kette aufgemacht, um das Hinterrad ausbauen zu können). Mir war klar, dass das passieren würde und ich hatte das Schloss deshalb auf meinen Armling gelegt. Diesen hatte ich aber inzwischen zum Öllappen umfunktioniert, wobei das Kettenschloss irgendwo auf der Straße gelandet war. Martina hat das Ding dann zum Glück gefunden ... da hab ich mich mal wieder so richtig zur Feile gemacht. Aber ich war nur froh, doch noch weiter zu können. Weiter ging es dann den Knapp's Castle Trail runter. Das Ding macht von Mal zu Mal mehr Spaß. Diesmal umrundete ich eine ganze Reihe Downhiller, die ziemlich ungläubig geglotzt haben. Das wäre mir peinlich, mit 200 mm Federweg vorne und hinten und Integralhelm von einem Cross-Country-Hardtail mit 100 mm Federweg vorne überholt zu werden. Aber das hat halt meine ausgefeilte Fahrtechnik rausgeholt (Ironie). Die Wasserdurchfahrten im Paradise Valley habe ich diesmal vorsichtshalber alle getragen, um nicht wieder nasse Füße zu bekommen. Der Anstieg zum Little Pine Mountain war durchweg trocken, sodass mein Rad diesmal oben noch genauso viel wog, wie unten. Der Trail ins Tal war aber teilweise durch Erdrutsche etwas verwüstet worden. Im unteren Teil gab es einige Bachdurchquerungen, die es beim letzten Mal nicht gegeben hatte. Bei der allerletzten, passierte dann natürlich das Zwangsläufige. Der letzte Stein vor dem anderen Ufer bekam, als ich ihn betrat, ein kleines Stabilitätsproblem. Damit stand ich mal wieder mit beiden Füßen im Wasser. Wäre ja auch noch gewesen, wenn ich trockenen Fußes zu Hause angekommen wäre ...
Heute früh schüttete es dann, wie angesagt aus Kübeln. Kurz nach elf nutzte ich eine kleine Wolkenlücke, um mit dem Rennrad durchzustarten. Erstaunlicherweise blieb ich eine reichliche Stunden trocken (außer von unten natürlich). Dann hatte ich mal wieder eine dicke Glasscherbe im Reifen stecken. Genau in dem Moment gab es logischerweise auch noch einen Wolkenbruch, was den Schlauchwechsel doppelt schön machte. Als ich wieder losfuhr, hörte es wieder auf. Jedenfalls kurz. Bald darauf entschloss ich mich, doch noch um Lake Casitas, einen größeren See in der Nähe von Ventura drum herum zu fahren. Ein fataler Fehler. Es fing an richtig zu schütten und kalt wurde es dazu auch noch. Man verweichlicht hier halt doch ziemlich schnell. Als ich dann endlich wieder an der Küste besseres Wetter gefunden hatte, wurde mir auch klar, weshalb ich so schnell hier unten war. Auf dem Rückweg hatte ich gegen einen halben Orkan von vorne zu kämpfen, sodass ich beinahe die doppelte Zeit wie sonst üblich benötigte. Am Ende musste ich noch ein Zeitfahren hinlegen, um der Dunkelheit zu entrinnen. Das hat gerade noch so geklappt ... zumindestens war es noch nicht stockduster.
Nächste Woche werde ich aller Voraussicht nach ein Straßenrennen in San Diego fahren. Ich hoffe, dass die bisherige Form ausreicht, um nicht abgehängt zu werden. Die anderen aus dem UCSB Cycling Team trainieren nämlich schon seit drei Monaten wie die Bekloppten. Allerdings müssen die meisten von denen auch noch die nächtlichen Exzesse in Isla Vista kompensieren ...

Sonntag, 23. Januar 2011

Im Westen nichts Neues (außer nasse Füße)

So, da bin ich wieder ... habe ja eine Weile nichts von mir hören lassen. Es gab auch nicht viel Berichtenswertes. Wie angekündigt, muss ich mich ja auch mal um die Arbeit bzw. den Großen Beleg kümmern. Die erste Woche nach dem Urlaub war diesbezüglich sehr produktiv. Wenn es immer so wäre, wäre ich schon längst fertig. Aber drei Wochen Abschalten bringt einen eben auf neue Ideen. Die wesentlichen Erkenntnisse sind auch gewonnen und es geht nur noch darum, alles "eweng schiee ze machn".
Der Teufel steckt hier aber im Detail, sodass die letzte Woche dann doch ziemlich viel Kleinkrieg war. Zwei Tage sind draufgegangen, weil ich mich auf die (falsche) Lösung von jemand anderem verlassen habe. Man kann eben nichts und niemandem vertrauen. Aber Irren ist menschlich, damit muss man leider leben. Immerhin ist es ein gutes Gefühl, wenn man mal nicht selber den Fehler gemacht hat (sonst hätte ich es auch nicht erwähnt).
Das Wetter meint es im Moment mit uns hier sehr gut. Wenn ich nicht ständig Platten hätte, wäre das Radtraining perfekt. Ich neige immer mehr zum Kauf eines Schwalbe Marathon Plus Reifens mit Ultra High Density Guard und Stahlarmierung. Oder vielleicht gleich Vollgummi. Wenn die Radteile hier nur nicht so teuer wären ... ich musste 70 Dollar für einen Conti GP4000S hinlegen, da mein Schwalbe Ultremo leider mal wieder Blasen rausgedrückt hat. Laut Schwalbe ist das Problem ja längst behoben. Aber immerhin musste ich diesmal nicht von Frauenstein bis Dresden auf 'nem ausgebeulten Reifen fahren.
Heute war ich auch seit längerem mal wieder mit dem Mountainbike unterwegs. Die Trails sind staubtrocken und brauchen dementsprechend viel Fingerspitzengefühl. Dafür ist in den Bächen noch mehr als genug Wasser vom vergangenen Regen. So werden einige Straßen nach wie vor von Wasser überspült. So hatte ich heute das einzigartige Erlebnis, auf Eggbeater Pedalen barfuß zu fahren, da ich mir die Füße nicht nass machen wollte. Nach der x-ten Wasserdurchfahrt bin ich dann übermütig geworden und zu folgendem Verfahren übergegangen: Immer nur mit einem Fuß die obere halbe Kurbelumdrehung machen; ausklicken; mit dem anderen Fuß wieder einklicken; die nächste halbe Umdrehung machen; usw. Damit konnte ich vorerst die Tauchphase umgehen. Ich hätte aber mal besser die "slippery when wet"-Schilder ernst genommen. Irgendwie hatte sich auf den überspülten Straßen ein äußerst fieser Film aus Schlamm oder Algen oder was auch immer gebildet. Auf jeden Fall war es so glatt, dass die Strömung an einer Stelle ausreichte, um das Rad quer zur Seite zu schieben. Somit entartete das ganze zur Gleichgewichtsübung. Die Natur hat natürlich gesiegt. Irgendwann ging mir die Straße aus und ich stand mit beiden Beinen im Wasser. Bei 25 Grad Außentemperatur ist das zum Glück kein Beinbruch. Immer wenn das Wasser in den Schuhen angenehm warm war, kam die nächste Wasserdurchfahrt. Von nun an nahm ich aber keine Rücksicht mehr. Da Fließgewässer normalerweise kalt sind, bekam ich also gleich noch Wechselbäder inklusive.
Auf dem Heimweg kam mir noch der junge Herr Zeller entgegen, der mit ein paar anderen Leuten auf dem Weg zum "Frozen Yoghurt" essen war. Ich schloss mich dezent an ...
Gestern durfte ich die Qualität amerikanischer Importprodukte erleben. Und das meine ich ernst. Ich wollte Nudeln mit Käsesoße machen. Dafür hatte ich irgendeinen dänischen Blauschimmel-Käse auftreiben können. Bereits beim Kosten war mir klar, dass das Zeug 'ne echt harte Nummer ist (das ist nicht mal negativ gemeint - der Käse ist nur seeehr würzig; Roquefort ist jedenfalls ein Sch***dreck dagegen). Aber es half ja alles nichts, denn was will ich mit einer halb angefangenen Packung Blauschimmel im Kühlschrank. Also hab ich alles rangeschüttet. Ich habe jetzt für die Woche noch zweimal Spaghetti mit einer Sauce, die sicher Tote zum Leben auferwecken kann ... wenn ihr also nächste Woche nichts mehr von mir hört, wisst ihr, woran es lag.

Sonntag, 9. Januar 2011

Heimflug und LA

Was für eine Mietwagen ...
Nachdem wir unsere Sachen gepackt und noch etwas am Black Sand Beach rum gegammelt hatten, ging es abends dann zum Flughafen nach Hilo. Der Flug hatte etwas Verspätung und so konnten wir in Honolulu direkt in den Flieger nach LA umsteigen. Da bereits alle Passagiere an Bord waren, ging es auch gleich eine ganze Weile vor der geplanten Startzeit los. Durch Rückenwind ging alles noch schneller und wir waren bereits um fünf in LA. Kristin und Erics Flieger sollte erst abends gehen, sodass wir noch ein wenig Zeit hatten, die Stadt anzuschauen. Beim Mietwagen holen erlebten wir gleich zwei Schocks. Der erste war der Preis. Wir mussten sowohl Junglenkerzuschlag bezahlen als auch "One-way"-Zuschlag, da ich mit dem Wagen gleich noch nach Santa Barbara zurückfahren wollte. Ich hatte schon zweimal vorher einen Mietwagen bei der gleichen Autovermietung für die gleiche Strecke und musste beide Male nichts von alledem bezahlen. Sehr mysteriös. Der zweite Schock ereilte uns dann beim Anblick des Autos. Wie kann man nur als Designer an derartiger Geschmacksverirrung leiden? Und wer kauft sowas? Ein Wechsel in den Innenraum brachte auch wenig, da dieser genauso hässlich aussah. Dazu war die Karre noch so lang, dass man fast zwei Lücken zum Parken an der Straße brauchte. Wer denkt, dass dafür viel Platz im Innenraum ist, täuscht sich. Und überdies sieht man durch die viel zu kleinen Fenster nicht viel. Wir brauchten eine Weile um uns von diesem Luxusproblem zu erholen und starteten unsere kleine Stadtrundfahrt.
Des Gouverneurs Hand- und Fußabdrücke
Zuerst waren wir in Hollywood beim Walk of Fame. Der Fußweg mit ein paar Sternen und Namen drauf ist nichts wirklich besonderes, aber man hat es halt mal gesehen. Nach einem erlesenen Croissant zum Frühstück fuhren wir nach Long Beach zur Queen Mary. Der alte Ozean-Dampfer, welcher einst das blaue Band für die schnellste Atlantik-Überquerung gewann, hat auch für heutige Verhältnisse eine beeindruckende Größe und sehr luxuriöse Innenausstattung. Wir verbrachten fast den ganzen restlichen Tag auf dem Schiff.
Auf der Rückfahrt zum Flughafen hatte Eric die grandiose Idee, noch bei Kentucky Fried Chicken zu essen. Er hatte mal irgendwo gehört, dass das gut sein soll. Ich hatte auch nichts gegen die Erweiterung meines persönlichen kulinarischen Horizonts, da ich noch nie dort gegessen hatte. Kristin schien allerdings schon Böses zu ahnen, denn sie sagte keinen Ton dazu. Die erste Schwierigkeit war überhaupt ein KFC zu finden. Normalerweise stehen die Dinger an der Straße wie die Meilenmarkierungen. Aber gerade hier gab es nur andauernd McDonalds, Jack in the Box, El Pollo Loco, Taco Bell, Denny's und Carl's Jr. KFC scheint in LA von der Fast-Food-Kette "Wienerschnitzel" verdrängt worden zu sein. Letzteres war alle halbe Meile zu finden. Als wir dann doch ein KFC erspähten, war ein halsbrecherisches Fahrmanöver erforderlich, um von der linken Spur einer LA-Dorfstraße noch die Einfahrt zu erwischen. Beim Betreten des Lokals wären wir wohl besser gleich vom Anblick der panierten Hühner-Teile umgedreht. Aber es sollte ja angeblich gut schmecken. Nachdem der langwierige und komplizierte Prozess des Bestellens abgeschlossen war, konnte es an die Verkostung gehen. Ich hatte je ein Stück Hühnerbrust und -flügel. Beide schienen größenmäßig wohl eher von einem Schwan zu stammen. Mit den zwei Beilagen sollte einem vollen Magen nichts entgegen stehen ... außer vielleicht der Geschmack. Letzterer war zutiefst widerlich und übertraf sogar noch die Scheibe Fett von Mariposa. Ich hätte nicht gedacht, dass wir kulinarisch noch tiefer fallen können. Aber schlimmer geht's ja bekanntlich immer. Wie können nur Menschen sowas Menschen antuen? Ich esse nur äußerst selten nicht auf. Aber diesmal war es aus Selbstschutzgründen notwendig. Das was ich gegessen habe hat schon gereicht, um mich noch den ganzen restlichen Tag wie nach einem Tauchgang in der Getriebe-Ölwanne der Queen Mary zu fühlen. Ich verstehe nicht, wie Amerikaner einen ganzen Wischeimer voll von den berühmten KFC-Hühnerbeinen verdrücken können bzw. wie sie das überleben. McDonalds ist auf jeden Fall ein Luxusrestaurant dagegen. Also nehmt euch in Acht und esst das nächste Mal euren BigMac mit Genuss!
Queen Mary und ein russisches U-Boot
Nach dem Negativerlebnis schaffte ich Eric und Kristin noch zum Flughafen. Mittlerweile sind sie auch wieder gut in der Heimat angekommen. Ich fuhr noch schnell nach Santa Barbara heim. Nach dem Abgegen des Mietwagens nahm ich den Bus zurück zum Apartment. Der Busfahrer änderte gleich mal noch die Route, um mich vor der Haustür abzusetzen. Sowas kann einem wahrscheinlich nur hier passieren. Endlich angekommen, fiel ich nur noch ins Bett.
Damit gingen drei Wochen Urlaub mit jeder Menge unvergesslicher Erlebnisse zu Ende. Ich fühle mich gut erholt und voller Motivation sowohl für den Großen Beleg als auch für die Vorbereitung der neuen MTB-Saison.